The Age of Hyperautomation

What is Hyperautomation?

It is yet another buzz word, named Technology Trend №1 of 2020 by Gartner, to capture the renewed emphasis businesses are putting on the topic of automation. It is meant to be even more: to encompass not “just” automation, but the entire ecosystem of related tools and methods businesses need to master to achieve, well, “hyperautomation”.

What is this Ecosystem of Tools and Methods that makes up “Hyperautomation”?

Different people (even at Gartner) give different answers to that question. The core elements seem to be (buzzwords in brackets):

  • Task automation (RPA)
  • Workflow or process automation (BPMN, (i)BPMS)
  • Intelligence (AI, ML, Data Science)
  • Integration (iPaaS)
  • Data 
  • APIs

With mentions of related methods like process mining, decision management, case management etc.

That is a very large chunk of IT, isn’t it?

In a way, yes. In a way, IT has always been about automation at its core. Coining the term “hyperautomation” is therefore just as much a return to the roots of IT, as it is a vision of the future. 

So what is the point?

The point of the word “hyperautomation” is the same as of any other word: to enable communication. To enable us to talk about a topic that is becoming more and more essential. 

Let me attempt to characterise this topic in my own words:

We need a new way of thinking about IT. We need a new mindset to approach IT problems. This mindset should be centered around solving problems with an awareness of the breadth of solutions available to us. These do no longer fit into a few neat categories that all CIOs and IT professionals have a common understanding of. 

Increasing complexity in our businesses and our IT leads to a shift in required thinking and skill set: it is no longer about knowing all the new technologies – that is impossible by now. It is increasingly about being able to formulate targets, desired outcomes, and entering into an intelligent conversation with experts who can translate these targets into technology. 

The term hyperautomation might serve to do just that: to create sufficient understanding across the full breadth of the automation technology expertise continuum (from lay person to deep technical expert, with CIOs somewhere in between) about a joint topic to enable and encourage dialogue.

I can talk at length about hyperautomation and its different aspects. While these aspects are not new to me, an automation expert, it is hugely helpful for me to have a word to start a conversation. A word that often comes with a question that starts a dialogue about problems, needs, desired outcomes and enabling technologies. 

I look forward to these conversations.

Written by

Margot Mückstein
CEO & co-founder of Cloudomation

Das Zeitalter
der Hyper-Automatisierung

Was ist Hyper-Automatisierung?

Hyper-Automatisierung (Englisch: Hyperautomation) wurde von Gartner 2020 zum Technologietrend Nr.1 ernannt und 2021 wieder in die Liste der Top 10 Technologietrends aufgenommen. Hyper-Automatisierung bezeichnet dabei nicht “nur” klassische Automatisierungstechnologien, sondern ein ganzes Ökosystem an Technologien und neuartigen Ansätzen der Software- und IT-Automatisierung.

Welche neuartigen Ansätze und Technologien fallen unter “Hyper-Automatisierung”?

Die zentralen Technologien, die unter Hyper-Automatisierung zusammengefasst werden, sind folgende:

  • Task Automatisierung (z.B. mit RPA)
  • Prozessautomatisierung (z.B. mit iBMS und BPMN)
  • Workflow-Automatisierung (z.B. job scheduling, batch processing)
  • Intelligente Automatisierung (z.B. KI, ML, Data Science)
  • Integration von Daten und Applikationen (z.B. mit iPaaS)
  • API Management (Schnittstellen)

Die Liste zeigt bereits, dass das Vokabular rund um Automatisierung in den letzten Jahren stark angewachsen ist. Viele Hersteller versuchen, eigene Schlagworte zu prägen um ihr Angebot zu beschreiben – was es schwieriger macht, die einzelnen Technologien zu verorten. Genau dem soll Gartners Begriff der Hyper-Automatisierung entgegenwirken.

Wozu dann noch ein neues Wort?

Hyper-Automatisierung ist ein Sammelbegriff für die verschiedenen Ansätze und Technologien in der Automatisierung. So macht der Begriff es möglich, über das Thema Automatisierung zu sprechen ohne sich auf eine bestimmte Technologie festzulegen. Das ist sehr wichtig und sehr wertvoll.

Denn meiner Meinung nach brauchen wir eine neue Denkweise in der IT. Diese Denkweise sollte sich auf die Lösung von Problemen konzentrieren. Dabei wissen wir, dass es immer mehr verschiedene technische Lösungsansätze gibt. Die heutige Bandbreite an Technologien kann nicht mehr mit einer Handvoll von Begriffen beschrieben werden, die alle CIOs und IT-Experten kennen und verstehen.

Die zunehmende Komplexität in unseren Unternehmen und in unserer IT führt zu einer Verschiebung des erforderlichen Denkens und der erforderlichen Fähigkeiten: Es geht nicht mehr darum, alle neuen Technologien zu kennen – das ist inzwischen unmöglich. Es geht zunehmend darum, Ziele und gewünschte Ergebnisse formulieren zu können. Klare Ziele ermöglichen den Dialog mit Experten, die Ziele in passende Technologien übersetzen können. Dabei wird Expertise immer schmaler und tiefer: Automatisierung ist von einem Gemeinplatz der IT zu einem sehr vielfältigen Bereich geworden, in dem tiefe Expertise notwendig ist, um fundierte Technologie-Entscheidungen treffen zu können.

Der Begriff Hyper-Automatisierung dient genau dazu: er soll ein gemeinsames Verständnis dafür schaffen, das Automatisierung viele verschiedene Technologien umfasst. Er soll einen Dialog ermöglichen zwischen Laien, Experten und Entscheidungsträgern. Dieser Dialog fußt auf dem gemeinsamen Verständnis, dass Automatisierung vielfältig ist und die Wahl einer Automatisierungstechnologie nur mit Bezug auf eine klare Zielsetzung stattfinden kann.

Als Automatisierungs-Expertin ist es für mich äußerst hilfreich, mit Hyper-Automatisierung ein Wort zu haben, mit dem Gespräche beginnen. Ein Wort, das noch keine Technologie-Wahl vorweg nimmt und einen Dialog über Probleme, Bedürfnisse, gewünschte Ergebnisse und Technologien ermöglicht.

Ich freue mich auf diese Gespräche.

Geschrieben von

Margot Mückstein
Geschäftsführerin und Gründerin von Cloudomation